eric peters

Im äußersten Westen Deutschlands lebt und malt Eric Peters. Seine großformatigen Portraits oft ostasiatisch anmutender Frauen sind dekorativ, geheimnisvoll und in Künstlerkreisen nicht unumstritten. Manchen sind sie zu dekorativ, manchen zu handwerklich perfekt. Peters trägt verschiedene Lagen selbstgeschöpften Papiers auf Leinwand auf und erzeugt damit rauhe, schrundige Bildoberflächen, die den dargestellten Motiven jenseits ihrer geheimnisvollen Schönheit eine verunsichernde Dimension verleihen. Eric Peters Malerei entzieht sich der genauen Zuordnung. Neben ostasiatischen Reminiszenzen scheinen mythologische Motive der Renaissancemalerei und Elemente des Phantastischen Realismus der Wiener Schule in seinen Werken auf.

Doch eigenes Kunstwollen, die wachsende Anerkennung durch die Kunstszene, und auch der inzwischen eingetretende wirtschaftliche Erfolg, geben Eric Peters Recht. Unbeirrt hat er seine Linie gegen alle Zweifel und Widerstände verfolgt. Zuletzt ehrte ihn das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum mit einer Ausstellung. Eine Ausstellung im Russischen Museum (Государственный Русский музей) in Sankt Petersburg hat inzwischen ebenfalls stattgefunden.

foto und copyright: bernd wartwig